Donnerstag, 01.Dezember.2011
3. 10-Stunden-Schwimmen im Rheingau-Bad am 7. Januar 2012
Wie in den vergangenen Jahren veranstaltet die DLRG Kreisgruppe Rheingau e.V. ihr 10-Stunden-Schwimmen auch in 2012. Am Samstag, den 7. Januar starten wir ab 8 Uhr sportlich ins neue Jahr. Mitmachen kann jedermann - wir freuen uns auf Sie! Nähere Informationen und Anmeldung bis zum 3. Januar 2012 unter
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und im Veranstaltungsplakat, das Sie sich hier herunterladen können.
Freitag, 28.Oktober.2011
DLRG kritisiert Vorgaben des Regierungspräsidiums zum Rheingau-Bad
Jährlich ertrinken in Deutschland noch immer 500 Menschen, darunter oft genug Kinder und Jugendliche. 45% der Schüler können nach Ende der Grundschule nicht sicher schwimmen. Dramatische Zahlen, die aufzeigen wie wichtig der Erhalt des einzigen öffentlichen Hallenbades im Rheingau ist.
Deshalb stößt die jetzige Weisung des Regierungspräsidiums in Darmstadt bei der Rheingauer Kreisgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) auf heftige Kritik. Der Regierungspräsident fordert aktuell den Rheingau-Taunus-Kreis zum Ausstieg aus dem Rheingau-Bad aus. Überlasse man die finanzielle Verantwortung alleine den Städten Geisenheim und Rüdesheim, dürfte dies die beiden Kommunen überfordern und den Fortbestand des Rheingau-Bades insgesamt gefährden.
Es ist schon erstaunlich welche Milliarden-Beträge derzeit in den europäischen Rettungsfond fließen; für die jährliche Rheingau-Bad Umlage des Landkreises in Höhe von 250.000,- € langt es aber scheinbar nicht mehr, so Markus Hölzel – 1. Vorsitzender der DLRG Rheingau. Die Vorgabe aus Darmstadt ist für Hölzel wenig innovativ, besonders auch deshalb, weil das Rheingau-Bad mit Beteiligung des Rheingau-Taunus-Kreises gerade frisch saniert wurde und sich das Bad in einem guten Zustand präsentiert. Die Besucherzahlen gehen nach oben, im Jahr zählt man derzeit über 100.000 Besucher.
Das Rheingau-Bad wird von der Bevölkerung genutzt und gewollt. Wer dem Hallenbad die finanziellen Grundlagen entziehen wolle, gefährdet den Fortbestand des Bades. Die DLRG versteht sich als Lobby insbesondere für Kinder und Jugendliche, die Zugang zu Hallenbädern benötigen, um ihre Schwimmfertigkeiten zu festigen und auszubauen. Man werde deshalb zusammen mit der Rheingauer Bevölkerung um den Erhalt des Rheingau-Bades kämpfen.
Freitag, 14.Oktober.2011
„Spritztouren“ mit dem DLRG-Boot beim 6. Hessischen Familientag 2011 in Eltville am Rhein
Am Samstag, 17.09.2011 gastierte die DLRG Kreisgruppe Rheingau im partnerschaftlichen Arrangement mit der DLRG Kreisgruppe Wiesbaden-Biebrich bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen um die 24 Grad, beim 6. Hess. Familientag in Eltville am Rhein.
Um 10 Uhr war die offizielle Eröffnung der Veranstaltung und kurz darauf standen die ersten Interessenten unterhalb der Showbühne am Rhein an unserem Informationsstand und buchten gegen eine kleine Spende eine gemütliche Bootsrundfahrt mit dem Einsatzlöschboot „Biebrich“.
Nachdem alle Gäste mit der angelegten Schwimmweste vertraut gemacht wurden, konnte die 25-minütige Rundfahrt entlang der Eltviller Uferpromenade starten.
Jochen Grasme, der ausgeliehene Bootsführer der Kreisgruppe Biebrich, erklärte den kleinen und großen Gästen das eigens für diese Veranstaltung aus Biebrich mitgebrachte Einsatzlöschboot „Biebrich“. Während der Rundfahrt durfte jeder Interessierte mal das Steuerrad übernehmen und schnell wurde manchen Aushilfsrudergängern deutlich, dass nicht die körperliche Kraft alleine entscheidend ist, um das Boot sicher über den Vater Rhein zu manövrieren, sondern auch ein Mindestmaß an Körpergröße notwendig ist, um überhaupt über das Steuerrad blicken zu können.
Viele Erwachsene waren über die geringe Fahrrinnentiefe erstaunt. So schätzten einige Väter, Mütter, Großväter und Großmütter die Tiefe auf mindestens 10 Meter und trauten ihren Augen nicht, als Ihnen anhand des bordeigenen Echolots gezeigt wurde, dass die Tiefe der Fahrrinne, die 3-Meter-Marke selten überschritt.
Anhand einer kleinen Rettungsübung konnte den Gästen eindruckvoll demonstriert werden, dass das Einsatzlöschboot für die Rettung einer im Wasser bewusstlos treibenden Person eher ungeeignet ist. Ein zufällig heran treibender Basketball simulierte die bewusstlose Person.
Die Vorteile der „Biebrich“, unter anderem auch wegen des besonderen Antriebs, liegen bei dem Verlasten von Helfern und notwendigem Einsatzmaterial zum jeweiligen Einsatzort und zurück, und beim Abbergen von (Sport-)Booten mit defekter Ruderanlage, oder Motorschaden, aus dem Gefahrenbereich.
Aufgrund der sommerlichen Witterung durfte der Einsatz der Löschspritze natürlich nicht zu knapp ausfallen. Insbesondere die Bambinis unter den Gästen hatten ein Vergnügen an dem hoch hinaus spritzenden Wasserstrahl. Besonders großen Spaß hatten alle Mitfahrer an der Kombination von Wasserstrahl und der 360grad-Drehung des Bootes. Nicht selten mussten die Insassen feststellen, dass auch auf dem Rhein das Gesetz der Schwerkraft existiert. Die Wassermenge, welche hoch hinaus gespritzt wird, kommt auch kurz darauf wieder zurück.
Böse Zungen behaupteten, dass der Bootsführer dafür verantwortlich gewesen war, dass immer nur die Gäste auf der linken Bootsseite geduscht wurden. Dieses Gerücht kann so nicht bestätigt werden, denn die Bootsgäste auf der rechten Seite haben mindestens ebensoviel Wassertropfen auffangen dürfen. Die Veranstaltung endete gegen 18 Uhr mit über 250 begeisterten, gut gelaunten und zum Teil geduschten Fahrgästen.
Die DLRG Kreisgruppe Rheingau bedankt sich auf diesem Wege nochmals recht herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, welche mit einem Höchstmaß an Professionalität und ehrenamtlichen Engagement zu dieser gelungenen Teilnahme am 6. Hessischen Familientag beigetragen haben.
Ebenso gilt unser Dank der KARL MAYER Holding GmbH & Co. KG in 63179 Obertshausen, die uns Ihren Anlegesteg am Rhein kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.
Ein besonderer Dank geht an Jochen Grasme von der DLRG Kreisgruppe Wiesbaden-Biebrich, welcher uns nicht nur als Bootsführer des Einsatzlöschbootes „Biebrich“, an dem 12-Stundentag zur Verfügung stand, sondern auch dafür, dass er für die geduschten Mitfahrerinnen und Mitfahrer, als „Sündenbock“ herhalten musste.
Donnerstag, 21.April.2011
Mitgliederversammlung der DLRG Kreisgruppe Rheingau ehrt den Eltviller Schwimmmeister für 50-jährige Mitgliedschaft
Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung durfte der 1. Vorsitzende Markus Hölzel, dem Schwimmmeister des Eltviller Freibades, Klaus Reinhardt, die Urkunde für 50 Jahre DLRG-Mitgliedschaft und die dazugehörige Anstecknadel in Gold überreichen. Die DLRG Rheingau wurde zwar erst vor 37 Jahren gegründet, aber Klaus Reinhardt trat bereits 1961 in die DLRG ein. Über mehrere berufliche Stationen hinweg, wechselte er dann auch immer innerhalb der DLRG die Gliederungen und konnte letztendlich im Rheingau für seine 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden.
Weiterhin wurde Maike Orth (geb. Hillebrand) für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Auch sie erhielt eine Urkunde und die dazugehörige Anstecknadel in Silber. Maike Orth wurde 1986 durch die Stützpunktleiterin Geisenheim und Jugendschwimmtrainerin Christine Gödel mit dem DLRG-Virus infiziert.
Für die 10-jährige Mitgliedschaft wurden Gianina Petermann - Victoria Petermann - Aline Schroer - Wolfgang Eschborn - Matthias Mayer - Barbara Dries - Sina Jurka - Victoria Frey - Alisha Holderrieth - Marius Holderrieth - Verena Zwingel - Lena Orth - Ilka Antesberger - Paisarn Blies - Marius Tesic - Marcel Korn - Katharina Decker - Yvonne Kraft - Florian Rost - Gino Scalinci - Kathrin Seidler - Jessica Witt und Leonie Schumann mit der Anstecknadel in Bronze geehrt.
Außerdem konnten 196 Frühschwimmerabzeichen Seepferdchen, 427 Jugend-Schwimmabzeichen und 26 Rettungsschwimmabzeichen ausgestellt werden. Somit konnte die DLRG KG Rheingau ihre wichtigste Aufgabe, Nichtschwimmer zu Schwimmer und Schwimmer zu Rettungsschwimmer ausbilden, in vielen ehrenamtlichen Schwimmbadstunden, mit Erfolg erfüllen.
Nicht unerwähnt bleiben, sollte, dass nach positiv verlaufener Kassenprüfung, die Mitgliederversammlung, den Vorstand entlastete.
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